Aktuelles

29. September 2022 - Vortrag "Vogel des Jahres 2022 - Der Wiedehopf"

In ihrem Vortrag zum Vogel des Jahres 2022 konnte Katja Nießner am Donnerstag, den 29.09.2022 das Publikum für den Vogel-Punk mit Vorliebe für Insekten begeistern.

 

Wir freuen uns über das rege Interesse an diesem außergewöhnlichen Vogel, der mit seinem unverwechselbaren bunten Federkleid ein echter Hingucker ist und hoffen, mit unserer Arbeit auch zu seinem Erhalt einen Beitrag zu leisten.


05. August 2022 - Das große Krabbeln - Im Rahmen des Ilsfelder Ferienprogramms

Artikel "Sommerferien-Programm" aus den Ilsfelder Nachrichten

Zum Thema Natur und Naturschutz gab es diesmal besondere Aktionen, die ebenfalls sehr beliebt waren. Beim  Programmpunkt „Das große Krabbeln“ halfen wir dem NABU Beilstein gemeinsam mit Claudia Roth bei der Insektenzählaktion und entdeckten dabei sogar den größten heimischen Laufkäfer. Welcher übrigens bei Bedrohung auch kräftig zubeißen kann. – Also Vorsicht war auch geboten!


01. August 2022 - Batnight - im Rahmen des Ilsfelder Ferienprogramms

Kleine Flugakrobaten in Not

 Artikel "Sommerferien-Programm" aus den Ilsfelder Nachrichten 

Programmpunkt „Flugakrobaten in großer Not“, konnten  wir wieder viel über Fledermäuse lernen und den bedrohten Nachtschwärmern Gutes tun. Ebenfalls in Kooperation mit dem NABU Beilstein e.V.  bauten wir erneut kleine Fledermaushäuschen, welche die Kinder später  zuhause aufhängen konnten. Abschließend beobachteten wir am Annasee in der Dämmerung sowohl sogenannte Zwergfledermäuse (kleiner als eine Streichholzschachtel), wie auch ein paar Abendsegler (jagen mit bis zu 60 km/h geschwind durch die Morgen- und Abenddämmerung ) in Aktion.


Wild Spaces Heilbronn Theresienwiese 02. - 04. Juni 2022

Foto: Claudia Roth
Foto: Claudia Roth

 Wild Spaces - Wilde Ideen für morgen!

 

Unter diesem Motto verwandelte sich die Theresienwiese vom 2. - 4. Juni 2022 in ein großes Nachhaltigkeitsfestival. Es wurden über 100 Workshops und Vorträge angeboten, man hatte die Gelegenheit Neues auszuprobieren, Leute aus aller Welt kennenzulernen und gemeinsam Zukunft zu gestalten. Mit den drei Themenschwerpunkten Wissen schaffen, Natur bewahren und Zukunft gestalten war für alle etwas dabei.

 

Am Infostand von NABU und NAJU wurde die Vielfalt unserer Arbeit dargestellt und im Schwerpunkt die Aktion „Insektensommer“ präsentiert. Dabei stand die Entwicklung von Wildbienen im Vordergrund und es wurden Möglichkeiten aufgezeigt, Insekten auch auf kleinem Raum helfen zu können. Für tiefer interessierte Gäste gab es Infomaterial und Impulse zum Mitnehmen.


Unsere heimischen Greifvögel - Vortrag des NABU Beilstein 20.05.2022

Foto: Udo Nießner
Foto: Udo Nießner

Wir freuen uns, dass der erste Vortrag über unsere heimischen Greifvögel im ehemaligen VHS Raum im Beilsteiner Hallenbad am Freitag, den 20.05.22 so reges Interesse gefunden hat.  

 

Katja Nießner brachte uns in sehr lebendiger Weise die Welt der Greifvögel nahe, wobei die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auch ihr Wissen auf die Probe stellen konnten. Wir lernten viel über die Unterscheidungsmerkmale der einzelnen Arten, Anforderungen an ihren Lebensraum, Lebensweise und Ernährungsplan an diesem Abend kennen.  

Zur Erfrischung gab es Apfelsaftschore vom Steinkauz Projekt. Trotz der drückenden Hitze an diesem Abend ergab sich im Anschluss noch ein reger Austausch und wir gingen um viele neue Eindrücke und Impulse, die uns nun bei den Vogelbeobachtungen in der Natur begleiten werden, bereichert nach Hause. 


Handys für Hummel, Biene und Co. im Mai

NABU/CEWE/Kathy Büscher
NABU/CEWE/Kathy Büscher

Schon die zweite volle Handy-Sammelbox zugunsten des NABU-Insektenschutzfonds  konnte versendet werden. Vielen Dank dafür.

 

Die Sammelstelle der NABU Gruppe Beilstein befindet sich:

 

  • Weltladen Beilstein
            Orgelgasse 2, 71717 Beilstein

 


Neuer Turmfalkenkasten installiert im April 2022

Foto: Udo Nießner
Foto: Udo Nießner

Es galt, einen neuen Turmfalkenkasten zu installieren.

Da dieser recht hoch angebracht werden musste, konnten wir das nicht alleine machen.

Unsere Leitern waren für diese Höhe nicht ausreichend.

Die Freiwillige Feuerwehr Beilstein hat sich bereit erklärt, im Rahmen einer Übung gemeinsam mit dem NABU Beilstein den Turmfalkenkasten zu installieren und rückte mit vier Mann an.

 Die Leiter war schnell gestellt und der Kasten konnte in luftiger Höhe installiert werden.

Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, ob und vom wem er bezogen wird.

 

 

Hiermit möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei der freiwilligen Feuerwehr Beilstein bedanken.


Kartierung von Rebhühnern Feb/März 2022

Foto: Christoph Moning
Foto: Christoph Moning

Seit 2020 sind wir bei der Rebhuhnkartierung im Stadt- und Landkreis Heilbronn dabei.
Veranstaltet und koordiniert wird diese Aktion durch die Ornithologische AG Heilbronn.

Ende Februar lösen sich die Familienverbände der Rebhühner auf und es bilden sich Paare. Während der Balz, die an trockenen, nicht zu kalten und möglichst windstillen Abenden im März und April stattfindet, verlassen die Hähne 30 bis 60 Minuten nach Sonnenuntergang die Deckung, in der sie sich tagsüber aufhalten, laufen oder fliegen auf die kahlen Felder und lassen ihren schnarrenden Ruf hören.  

Diese Balzrufe können mithilfe einer Klangattrappe provoziert werden.

Auf festgelegten Transekten um Beilstein, Ilsfeld, Helfenberg, und zwischen Happenbach – Unterheinriet haben wir versucht, einen großen Teil der Feldflur zu erfassen.
Leider konnten wir nur 0 Zählungen von diesen Transekten an die Ornithologische AG Heilbronn melden.
Bedauerlicherweise ist auf unseren Feldfluren das Rebhuhn nicht mehr zu finden.

Sollten Sie doch noch Rebhühner in unserer Umgebung gesichtet haben, melden Sie bitte Ihre für uns sehr wichtige Entdeckung per Mail an info@nabu-beilstein.de

 

Unter folgenden Angaben:

  •     Datum, Uhrzeit
  •     Ort (Gewann, sofern bekannt)  
  •     Anzahl der Tiere (geschätzt)
  •     Name und Telefonnummer

Der NABU Beilstein ehrt langjährige aktive Mitglieder im Schloss in Beilstein am 28.09.2021

  Foto: Günter Bayer
Foto: Günter Bayer

    v.l. Rolf Gawlik, Peter von Hunnius, Hans Schopfer, Wolfgang Löbich, Walter Rau               

Mit einer Feier in festlichem Rahmen wurden im Beilsteiner Schloss im Haus der Kinderkirche am Dienstag, den 28.09.2021 folgende Mitglieder für Ihren Verdienst, den unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz zum Schutz der heimischen Natur und Aufbau der NABU Gruppe Beilstein in Ansprachen durch die ehemaligen und aktuellen Vorsitzenden geehrt. 

Der NABU-Landesverband verlieh die Ehrenurkunde sowie Ehrennadeln in Gold und Silber und als zusätzliches Dankeschön wurde vom NABU Beilstein noch ein Weinpräsent überreicht. 

  • Hans Schopfer gründete die Ortsgruppe 1989 und bekleidete das Amt des Vorstandes bis 2009. Bei seinen vielen ornithologischen Frühwanderungen lernten die Gäste die Frühaufsteher und Langschläfer der Vogelwelt sowie die Welt der Insekten kennen. Der Kräutergarten am Aufgang zur Burg wurde von ihm gemeinsam mit dem Weingut Dippon initiiert und immer noch sorgfältig gepflegt.  
  • Walter Rau war von 1989 bis 2019 Schatzmeister des NABU Beilstein. Im Jahr 1992 begründete er aktiv das Steinkauz- Streuobstwiesen Projekt mit 
  • Wolfgang Löbich engagierte sich ab 1992 zunächst als Schriftführer und von 2009 bis 2019 als stellvertretender Vorstand. Von 2012 bis 2018 betreute er die Naturschutz Kindergruppe mit. Seit 2014 packt er stets als Vertreter des NABU bei den Pflegeaktionen des Barfußpfades mit an. 
  • Peter von Hunnius hatte das Vorstandsamt für mehr als 10 Jahre von 2009 bis 2020 inne. Er stand Pate für das Kinderferienprogramm und das Streuobstwiesenfest in Gronau. Die Hölzer für den Bau von Singvögel Nistkästen wurden von ihm sorgfältig vorbereitet und unter seiner Anleitung mit den Kindern gezimmert. Sein handwerkliches Geschick stellte er auch im Außeneinsatz beim Bau und Anbringen von Steinkauz Röhren unter Beweis. Auch zur Reinigung unserer Schleiereulen– und Turmfalkenkästen war er mit im Einsatz. 
  • Rolf Gawlik bekleidet seit 2019 das Amt des Schatzmeisters. Seit 1991 betreut er die Allmendwiese, in deren Pflege er viel Zeit steckt. Es konnten dort zwischenzeitlich Bienen angesiedelt werden und die Apfelernte kommt größtenteils dem Steinkauz-Streuobstwiesen Projekt zu Gute.  
  • Fritz Ruoff wurde für über 50 Jahre NABU Mitgliedschaft geehrt. 

Die Feier war geprägt von 30 Jahren lebhafter Erinnerungen seit dem Bestehen der NABU Gruppe Beilstein, der vielen Aktivitäten, die den Verein belebten und alle Anwesenden mit großer Zufriedenheit und freundschaftlichem Austausch beschenkten.  


Bei unseren Jubilaren bedanken wir uns nochmals herzlich für ihre Treue und ihr Engagement.


Batnight - Kleine Flugakrobaten in Not im Rahmen des Ilsfelder Ferienprogramms

Di, 03.08.2021 20:00 - 23:00 und Do, 05.08.2021 9:30 - 12:00

  Grosses Mausohr Foto: NABU/Otto Schaefer

 

Artikel aus den Ilsfelder Nachrichten

 „Unser Sommerferien-Programmpunkt „Flugakrobaten in großer Not“ war trotz dem eher kalten und nassen Wetter ein voller Erfolg. Wir fanden es total super, wie interessiert die Kinder waren und dank Frau Nießner vom NABU Beilstein e. V. haben wir spannende Dinge über die Fledis erfahren dürfen. Aber ganz besonders spannend war die Nachtwanderung mit einem Fledermausdetektor, dieser hat nämlich die Ruflaute der Fledermäuse hörbar gemacht. So konnten wir immer verfolgen ob gerade eine Fledi in der Nähe war oder ob es sogar unterschiedliche Fledis sind, denn jede Art hat ihre eigene Frequenz und Art und Weise Laute von sich zu geben.  

Am Donnerstag sind dann auch noch richtig schöne Fledermauskästen entstanden, die jetzt bei jedem zu Hause zum Einsatz kommen können, um den liebenswerten Flugkünstlern zu helfen. 

Damit sie auch von den Fledermäusen angenommen werden, gibt es noch ein paar wichtige Dinge, wie z. B. den richtigen Standort, zu berücksichtigen. Das haben die wir natürlich durch Frau Nießner und die tolle Broschüre vom NABU e. V. zum Thema, extra für Kinder gestaltet, erfahren. 

 

Wer noch weiteres Interesse an Fledermäusen hat und diesen bedrohten Nachtschwärmern helfen möchte, kann sich gerne noch an der sogenannten internationalen Batnight beteiligen. 

Nähere Infos hier: 


NABU Infostand im Rahmen der “Gönn Dir Garten” Aktion am 18.06.2021

 Die NABU Gruppe Beilstein begleitet die “Gönn Dir Garten” Aktion mit einem Informationsstand im Rahmen des Wochenmarktes auf dem Kelterplatz in Beilstein am Freitag, den 18.06.2021 von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr 

unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln. 

 

Alles Unkraut? Von wegen! Wildpflanzen wie Giersch, Brennnessel oder Löwenzahn sind Wildpflanzen, die es in sich haben. Optisch und geschmacklich sind sie eine Bereicherung für jeden Garten. Viele Wildkräuter haben eine heilende Wirkung bei allerlei Krankheiten. Zudem leisten Gärtner einen Beitrag zum Artenschutz, wenn sie diesen Pflanzen eine Heimat im Garten oder auf dem Balkon bieten. Warum also nicht ein wildes Beet im Garten anlegen, wo Wildkräuter ungestört wachsen dürfen? 

Unsere Gemüsesorten stammen sämtlich von Wildpflanzen ab. Auch bei den Zierstauden gibt es Wildarten, die Insekten besonders schätzen. Besonders die Wildkräuter sind seit einiger Zeit sehr angesagt. Das zeigen Wildkräuterführungen oder grüne Smoothies, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Kein Wunder, denn viele dieser vermeintlichen Unkräuter wurden in früheren Zeiten als Heilpflanzen genutzt. 

So wird Löwenzahn seit Jahrtausenden als Heilmittel für Leber und Galle eingesetzt. Er senkt den Blutzuckerspiegel und hilft dem Darm im Frühjahr auf die Sprünge. Die Samen der Brennnessel sind ein wahres Superfood und schmecken nussig herb. Die Blätter können als Tee oder im Salat verwendet werden. Sie enthalten viele Vitamine. Schleimlösende Wildkräuter sind Vogelmiere und der Spitzwegerich. Der von Gärtnern verhasste Giersch hilft bei Gicht – wie der Name schon vermuten lässt, indem er Harnsäure im Körper neutralisiert. 

Aber nicht nur die Menschen, auch die Insekten profitieren von einem Wildkräuterbeet. Gundermann, Taubnessel und Barbarakraut sind wichtige Insektenweiden. Sie blühen früh und liefern reichlich Nektar oder dienen Raupen als Futterpflanzen. Ganz nebenbei sind sie essbar und schmecken als Salat oder Spinat zubereitet sehr gut. Auch ein Beet aus heimischen Wildstauden wirkt wie ein Magnet auf Falter und Bienen. In der Sonne auf Sandboden setzen etwa Moschusmalve, Natternkopf, Wiesen-Flockenblume und Blut-Storchschnabel schöne Akzente, liefern Pollen und Nektar und sind dazu noch optimal an Klima und Boden angepasst. Auch Vögeln dienen Wildpflanzen als wichtige Nahrungsquelle. Sie sammeln Samen der Wilden Karde, von Mädesüß und Buchweizen oder suchen im Herbst die Beeren von Wildgehölzen wie Weißdorn, Schlehe oder Vogelbeere.  

Wilde Schönheiten, die trockenen Böden und Schädlingen trotzen, sind die Wildrosen. Die Hundsrose, die Essigrose mit ihrer hohen Schattenverträglichkeit oder die Kriechrose erfreuen mit Rosenduft und schönen Hagebutten. Ihr dichtes Gehölz eignet sich gut zum Bewachsen von Mauern und bietet Brutmöglichkeiten für viele Vogelarten. Wildrosensorten haben keine gefüllten Blüten. So können Insekten den Nektar leichter erreichen als bei gezüchteten Sorten. 

Auch dem Boden im Garten kommen Wildpflanzen zugute. So schützen ihn Kleearten vor Erosion und verbessern ihn. Es gibt aber auch ungenießbare, weil giftige Wildpflanzen, wie den Rainfarn. Ihn kann man zwar nicht essen, aber wunderbar gegen Pilze und Blattläuse einsetzen. Dafür bereitet man ihn beispielsweise zusammen mit Schachtelhalm als Aufguss zu. Frühzeitig auf die Pflanzen aufgebracht, hilft der Sud, den Garten oder den Balkon gesund zu halten. 

Warum also nicht die „Unkräuter“ einfach stehen lassen? Insekten und Vögel freuen sich und auf der nächsten Gartenparty kann man seine Gäste mit leckeren Wildkräuter Rezepten beeindrucken. 

Mit unserem Informationsstand möchten wir Sie über unsere Arbeit und Projekte informieren und Ihnen die Gelegenheit für persönlichen Austausch bieten.  

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 


Sandarien (Sandbeete) für unsere Wildbienen

 

50% der Wildbienen, die in Deutschland vorkommen, nisten im Erdboden oder an sandigen Hängen. Insbesondere trockene, vegetationsarme und sonnenbeschienene Sandflächen sind für eine Vielzahl an Bienenarten lebensnotwendige Niststrukturen. 

 

Ein Sandarium dient solitären Wespen und anderen Insekten als Nistgelegenheit. Es ist damit eine gute Ergänzung zum verbreiteten Insektenhotel. Auch andere Tiere tummeln sich gern auf dem Sandarium. Eidechsen nutzen die Fläche beispielsweise zum Sonnenbaden. 

 

 

Gemeinsam mit dem Bauhof konnten wir in Beilstein zwei Sandarien für Wildbienen anlegen. 

 


Schwalben willkommen!

Noch kennt sie jeder, die Flugkünstler, die das Ende des Winters verkünden. Jahrhunderte lang gehörten sie ganz selbstverständlich in jedes Dorf, auf jeden Bauernhof und auch in jede Stadt.   

Als Kulturfolger haben sich Mehl- und Rauchschwalben an eine vom Menschen geprägte Umgebung angepasst. Doch trotz ihrer Anpassung gehen die Schwalbenbestände seit Jahren zurück. Intensive Landwirtschaft, Versiegelung der Landschaft, schwalbenunfreundliche Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden und Beseitigung von Nestern machen ihnen das Leben schwer. Mangel an geeignetem Nestbaumaterial, fehlende Nistplätze und unzureichendes Nahrungsangebot sind die Folgen.  

Schon seit einigen Jahrzehnten nisten Schwalben in Beilstein und sind immer wieder auf der Suche nach geeigneten Standorten für ihre Nester. An manchen Stellen ist eine starke Sonneneinstrahlung ein Hindernis, jedoch haben die Schwalben sich bei uns schattige Plätzchen gesucht, erfolgreich Nester gebaut und ihre Jungen aufgezogen.  

Um den kleinen Flugkünstlern unter die Arme zu greifen, konnten wir von der NABU Gruppe Beilstein nun weitere Nisthilfen anbringen.  

Der NABU versucht mit dem Projekt "Schwalben willkommen!" auf den Rückgang der Schwalben aufmerksam zu machen und zeichnet vor allem Menschen aus, die es Schwalben ermöglichen, bei ihnen zu nisten, in dem Sie Nisthilfen aufhängen oder die Tiere z.B. auch mit dem Anlegen von Lehmpfützen unterstützen.  

So durften wir im Namen des NABU unseren Schwalbenfreunden die Ehrenurkunde mit der Auszeichnung “schwalbenfreundliches Haus” überreichen.    

Für die Bereitschaft, noch mehr Schwalben bei sich zu beherbergen und ihr Engagement, mit gutem Beispiel voran zu gehen, bedanken wir uns an dieser Stelle nochmals herzlich!  

Wenn auch Sie ein Herz für Schwalben haben, dann melden Sie sich bei uns!  

Wir unterstützen Sie gerne mit kostenfreien Nisthilfen und beraten Sie auch in Bezug auf die Anbringung.   

Kontakt per e-Mail: info@nabu-beilstein.de 

 


BBQ Drive In meets Naturschutz

Wir bedanken uns beim BBQ Drive In des Weinguts Krohmer für die großzügige Spende von 250 €, die wir am 21. März 2021 persönlich entgegennehmen durften.  

Schon seit einigen Jahren nisten auf dem Betriebsgelände des Weinguts Mehlschwalben und ziehen dort ihre Jungen auf, berichtet uns Frau Krohmer. 

In diesem Jahr werden dort noch mehr Schwalben ein Zuhause finden, da wir vom NABU Beilstein auch Familie Krohmer mit weiteren Nisthilfen ausstatten und bei der Anbringung beraten dürfen. 

Auch das Thema Nachhaltigkeit kommt beim BBQ Drive In nicht zu kurz. Die Verpackungen bestehen fast ausnahmslos aus Recycling Material. „Wir haben einige Zeit nach einer nachhaltigen, umweltfreundlichen Verpackung gesucht und auch keine Mehrkosten gescheut, um die Produktion von Müll so weit wie möglich zu reduzieren“ erzählt uns Marc Kübler. 

Trotzdem fällt immer noch einiges an Müll an. Mit der Spende möchte das Team des BBQ Drive In daher der "Natur etwas zurückgeben". 

 

Familie Krohmer liegt der Naturschutz am Herzen, mit der Spende möchte sie regionale Projekte unserer NABU Gruppe Beilstein unterstützen wie z.B. die Anbringung weiterer Nisthilfen.  

 

Wir bedanken uns bei Familie Krohmer für die Bereitschaft mit gutem Beispiel voran zu gehen und Ihre Unterstützung nochmals herzlich!